In welchen Handlungsfeldern lohnt es sich aktiv zu werden?

Repowering von Windkraftanlagen bedeutet das Ersetzen von ausgedienten Anlagen durch neue mit höherer Gesamtleistung und größerer Effizienz und damit im Vergleich höhere Stromerzeugung pro Anlage. Das Potenzial ist immer in Zusammenhang mit dem aktuellen Vorkommen von Windkraftanlagen im Gemeindegebiet zu sehen. Gibt es im Gemeindegebiet keine oder nur jüngere Anlagen, entfällt in diesen Fällen das Repoweringpotenzial. Was Ihnen die Grafik genau zeigt, lesen Sie weiter unten im Text.

Strom aus Windkraft erzeugt weniger Emissionen als fossile Energieträger. Die Grafik zeigt die Menge der Emissionen, die aus dem gesamten Stromverbrauch im gewählten Gebiet resultieren (Emissionen) und die Menge an Emissionen, die durch die Stromerzeugung bestehender Windkraftanlagen in der Kommune vermieden werden (Erreicht). Das Potenzial errechnet sich aus der Möglichkeit zum Repowering bestehender Anlagen, für die die 20-jährige Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) ausläuft (Minderungspotenzial). Unter Repowering versteht man den Ersatz ein oder mehrerer ausgedienter Windkraftanlagen durch neue mit höherer Gesamtleistung und größerer Effizienz.

Hinweis: Die Klimaschutzportalmethodik wurde darauf ausgelegt, eine Datengrundlage zu wählen, die für jede Kommune in Rheinland-Pfalz zugänglich ist. Die dargestellten Potenziale können sich von denen in Klimaschutzkonzepten unterscheiden. Hintergrund ist die Verwendung einer anderen Methodik oder Datengrundlage.

Datenquellen und Methoden

* CO2eq = Kohlendioxid-Äquivalente. Neben Kohlendioxid wird auch die Klimawirkung von Methan- und Lachgas-Emissionen, bezogen auf die Wirkung von Kohlendioxideinheiten, mitberücksichtigt.