In welchen Handlungsfeldern lohnt es sich aktiv zu werden?

Wenn in der Wärmeerzeugung der Privathaushalte Nutzholz aus dem Wald des Kommunalgebietes bezogen würde, ließen sich Emissionen einsparen. Das Potenzial ist immer in Zusammenhang mit der Verfügbarkeit des Waldvorkommens vor Ort zu sehen. Je höher der Anteil Waldflächen, desto höher das Potenzial. Was Ihnen die Grafik genau zeigt, lesen Sie weiter unten im Text.

Bei der Wärmeerzeugung aus Biomasse wird nur das Kohlendioxid freigesetzt, das die Pflanzen der Atmosphäre während des Wachstums entzogen haben, während Kohle, Erdöl oder Erdgas Kohlendioxid freisetzen, das vor Jahrmillionen von Pflanzen aufgenommen wurde. Die Grafik zeigt die Menge der Emissionen, die aus der Wärmeerzeugung der Privathaushalte im gewählten Gebiet resultieren (Emissionen). Das Minderungspotenzial errechnet sich aus der Möglichkeit, mit lokaler Biomasse aus Waldflächen im Kommunengebiet einen Teil Heizöl oder Erdgas zu ersetzen. Mit lokaler Nutzung fallen z.B. lange Transportwege weg.

Hinweis: Die Klimaschutzportalmethodik wurde darauf ausgelegt, eine Datengrundlage zu wählen, die für jede Kommune in Rheinland-Pfalz zugänglich ist. Die dargestellten Potenziale können sich von denen in Klimaschutzkonzepten unterscheiden. Hintergrund ist die Verwendung einer anderen Methodik oder Datengrundlage.

Datenquellen und Methoden

* CO2eq = Kohlendioxid-Äquivalente. Neben Kohlendioxid wird auch die Klimawirkung von Methan- und Lachgas-Emissionen, bezogen auf die Wirkung von Kohlendioxideinheiten, mitberücksichtigt.